Website des TTV Bobenheim 1967 e.V.

Wappen

Trainingszeiten:

Die Gründung

Die Tischtennisabteilung der SG Bobenheim wuchs rasch und wurde ab 1965 von Heinz Plettenberg geführt, der mit seiner Familie aus Magdeburg kommend in Bobenheim eine zweite Heimat fand, nachdem er sich in seiner alten Heimat überregional bereits einen Namen gemacht hatte.
Das Spielniveau war jetzt schon recht gut, die erste Mannschaft hatte den Sprung in die A-Klasse geschafft (Ohlinger W. und A., Messing, Linder), die zweite war in die B-Klasse aufgestiegen und 1966 spielten bereits 51 Aktive und Jugendliche mit sieben Mannschaften im Bezirk Vorderpfalz-Nord, so dass die zweimalige Verleihung des Pokals für erfolgreiche Breitenarbeit an die Abteilung nicht überraschend kam.
Damit war absehbar, dass die weiter wachsende Abteilung bessere Trainingsbedingungen und modernere Platten brauchte: sie strebte nach mehr Einfluss im Gesamtverein, in dem traditionsgemäß Fußball und Handball am stärksten vertreten waren.
Da sich die damaligen Verantwortlichen über die Perspektiven des Tischtennissports nicht einigen konnten, kam es am 20.06.1967 in der Gaststätte „Zum Schwanen“ (später „Ratsstube“), Frankenthaler Straße 2, zur Gründung des TTV Bobenheim als eingetragenen Verein. Erste und zweite Vorsitzende waren Heinz Plettenberg bzw. Siegbert Hartl, Willi Federlein wurde zum Geschäftsführer gewählt. Unterzeichnet wurde der Gründungsakt ferner von Helga Wanger, Helmut Schmitt, Dieter Wilhelm und Relinde Schmitt. Der junge Verein zählte insgesamt 34 Mitglieder und gliederte sich in die Abteilungen Tischtennis, Turnen und Leichtathletik. Er wurde Mitglied im Sportbund Pfalz, dem Deutschen Turnerbund und dem Deutschen Leichtathletikverband.
Als Spielort versuchten die Verantwortlichen die am 8. Juli 1967 eingeweihte Turnhalle der Pestalozzischule mit genügend Trainingsterminen zu bekommen – ein alles andere als leichtes Unterfangen, das erst in der Saison 68/69 nach z. T. hartnäckigem Widerstand seitens verschiedener Strömungen in der Gemeinde verwirklicht werden konnte. In der Saison 67/68 mussten deswegen alle 7 Mannschaften ihre Spiele auswärts austragen.
Nach einiger Zeit hatten sich die Spannungen zwischen dem TTV und der SG Bobenheim gelegt und der TTV nahm am 16. September 1967 mit einer Gruppe von Leichtathleten an der Einweihung des neuen Sportplatzes an der Jahnstraße teil. Es kam im Dezember desselben Jahres sogar noch einmal zu Fusionsgesprächen zwischen beiden Vereinen, doch die Mehrheit der außerordentlichen Mitgliederversammlung der SG lehnte eine „Wiedervereinigung“ ab, u.a. weil man sich auch nicht über die Rechte und Pflichten der Abteilungen einigen konnte.


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